Netzpolitik.org: Aktion „Ruf doch mal an“

Markus von netzpolitik.org schlägt seinen Lesern vor, Bundestagsabgeordnete anzurufen, statt ihnen Emails zu schreiben. Das erste Opfer soll Wolfgang Bosbach, Innenpolitiker und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, sein. Wolfgang Bosbach ist bekannt als Hardliner für weniger Datenschutz. Die Aktion ist auf jeden Fall interessant, schauen wir mal, wie sich das entwickelt. Allerdings sind die Abgeordneten der „Volks“parteien nicht dafür bekannt, besonders kritikfähig zu sein…

Datenschutz im Bundestag: Ruf doch mal an!

Netzpolitik.org startet eine neue Politikerüberzeugungsinitiative: Ruf doch mal an! Da viele Politiker keinen Internetzugang haben, hilft E-Mail-Schreiben zuwenig. Der erste Abgeordnete, den wir anzurufen bitten, ist Wolfgang Bosbach von der CDU, stv. Fraktionsvorsitzender. Der verhandelt nämlich gerade zum Thema Bundesdatenschutzgesetz und vertritt da (vereinfacht) die Position: Deine Daten gehören mir. Der nebenberufliche Telekom-Datenschutzbeirat Bosbach macht sich dafür stark, dass auch in Zukunft jeder ohne mein Wissen mit meinen Adressdaten handeln und sie weitergeben darf.

Dass Ihr das anders seht, könnt Ihr seinem Abgeordnetenbüro unter der Nummer 030-227-73245 mitteilen: bleibt dabei bitte höflich.

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